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  Hilfe für das "Hope-Waisenhaus" in Hanoi/Vietnam, in dem aidskranke Kinder leben


Das "Hope-Waisenhaus" befindet sich 50 km außerhalb von Hanoi/Vietnam. Seit 2001 werden
dort ca. 60 aidskranke Waisenkinder im Alter zwischen 0 und 14 Jahren betreut.

Die meisten von ihnen wurden von aidskranken Frauen in Krankenhäusern in Hanoi geboren.
Dort haben die Mütter sie einfach zurückgelassen, nachdem sie während der Schwangerschaft erfahren haben, daß ihr Kind vermutlich mit dem HIV-Virus infiziert ist
. Im Krankenhaus haben die Frauen einen falschen Namen angegeben und sind nicht mehr auffindbar.

 

 


Es kommt auch immer wieder vor, daß Säuglinge vor dem Tor des Waisenhauses aufgefunden werden.
Ein Arzt, ein Lehrer und 15 Pflegerinnen betreuen die Kinder und unterrichten sie, da es den Kindern nicht erlaubt wird, eine öffentliche Schule zu besuchen.
Die Kinder dürfen das Gelände des Waisenhauses nicht verlassen.

Das Waisenhaus erhält von staatlicher Stelle einen monatlichen Betrag von umgerechnet 16 Euro pro Kind. Dies reicht kaum für das Nötigste, deshalb ist das Waisenhaus dringend auf zusätzliche Unterstützung angewiesen

Die Bedingungen sind sehr einfach, wie unsere Fotos dokumentieren.
Aufgrund der räumlichen Enge gibt es keine separaten Schlafräume.
Die Kinder halten sich auch tagsüber im Schlafraum auf, die Betten werden an die Wand geschoben. Da es nicht genügend Betten gibt, schlafen zwei oder drei Kinder in einem Bett und manche Kinder schlafen auf dem Boden.

Die AIDS-Medikamente werden dem Waisenhaus kostenlos zur Verfügung gestellt. 
Die Kinder sind aufgrund der HIV-Infektion häufig krank.
Einige der Kinder machen einen sehr bedrückten Eindruck und weinen häufig. Sie warten darauf, daß eine der Pflegerinnen für sie Zeit hat.

Manche der 2- bis 3- jährigen Kinder können noch nicht laufen. Auch ihre sprachliche Entwicklung ist stark verzögert, weil sie nach jedem Krankheitsschub völlig entkräftet sind.
Die Lebenserwartung der Kinder ist nicht hoch. Zur Zeit ist das älteste Kind 14 Jahre alt, alle anderen Kinder sind vor Erreichen des 14. Lebensjahrs verstorben. In der Nähe des Waisenhauses gibt es einem Friedhof, auf dem sich die Kindergräber befinden.

Die Pflegerinnen sind immer wieder sehr traurig, wenn sie miterleben müssen, wie schnell die Kinder sterben. Sie haben Mitleid mir den Kindern, die nicht wissen, wer ihre Eltern sind und nur das Leben in dem Waisenhaus kennen.

Unser Verein „hope for tomorrow“ hat sich zum Ziel gesetzt, diese Kinder zu unterstützenund zu versuchen, etwas mehr Licht und Freude in ihren Lebensalltag zu bringen.
Die ehrenamtlichen Helfer, die unserem Verein angegliedert sind, besuchen das Waisenhaus regelmäßig und überbringen Spendengelder sowie dringend benötigte Gegenstände.

Zur Zeit (März 2009) bemühen wir uns in einer Sonderaktion, Kinderbücher für eine neu einzurichtende Leihbücherei des Waisenhauses zu beschaffen.
Bislang haben die Kinder keine Möglichkeit, Bücher auszuleihen und zu lesen.
Für diese Sonderaktion benötigen wir aktuell Ihre Mithilfe.




Szenen aus dem Leben der aidskranken Waisenkinder
im "Hope-Waisenhaus" in Hanoi/Vietnam
Laufzeit 4:17 Min.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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"hope-for-tomorrow.de"-2008