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Unser Flugzeug landete pünktlich am
frühen Morgen in Hanoi. Die drei Umzugskartons kamen völlig unbeschadet auf dem
Gepäckband an. Unser Guide und der Fahrer warteten schon mit dem PKW (leider
etwa klein) auf uns.
Vollbeladen (Unser Guide musste als
Beifahrer einen großen Umzugskarton auf den Schoß nehmen) fuhren wir los in
Richtung Yen Bai, wo sich das „Hope-Waisenhaus“ befindet.
Das Waisenhaus war nach kurzem
telefonischen Kontakt mit der Direktorin schnell erreicht, da sie uns eine
Abkürzung nennen konnte. Vor dem Tor mussten wir etwas warten, da erst noch
einmal Rücksprache genommen wurde. Dann durften wir hineinfahren. Es ist eine
überraschend große Anlage mit verschiedenen Häusern. Alles sieht gepflegt aus.
Wir wurden freundlich von einer
Vertretung der Direktorin empfangen. Zum Glück hatten wir unseren Guide dabei,
sonst hätten wir Probleme mit der Verständigung gehabt. Es gab grünen Tee zur Begrüßung.
Zwischenzeitlich wurden die
Kinder in einem
Zimmer zusammengerufen und wir öffneten die Kartons. Ein fröhliches Durcheinander entstand plötzlich, jder wollte etwas bekommen.
Spielsachen, Musikinstrumente, Flöten und Süßigkeiten waren sofort vergriffen.
Die Bekleidung wurde soweit es ging gleich übergestreift. Leider hatten wir
fast ausschließlich Kleinkinderbekleidung.
Danach wurden wir (was von uns nicht
gefordert wurde) herumgeführt. Es wurden uns die einzelnen Zimmer
(Schlaf-und Waschräume, Lernzimmer,
Küche, Essplätze) gezeigt. Wir hatten einen guten Gesamteindruck. Es war alles
sauber und ordentlich.
Von ca. 2 Monaten alten Säuglingen bis
zu ca. 16 Jahren alten Kindern war jede Altersstufe vertreten. Auch ein
behindertes kleines Kind haben wir gesehen. Zur Zeit sind etwas über 50
Kinder dort untergebracht. Alle machten einen fröhlichen Eindruck, trotz ihres schweren
Schicksals.
Zum Abschluss wurden uns noch ein paar
Kunststücke vorgeführt und ein Lied gesungen. Danach haben wir uns mit einer
kleinen Geldspende wieder verabschiedet. Wir hoffen, dass das Heim weiterhin
viel Unterstützung findet. Auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein
sein kann.
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